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Einfacher Funk oder Funkspiel

Jede Leitstelle hat eine von zwei Spielarten. Im einfachen Funk ist jedes Mitglied selbst eine Einheit, im Funkspiel sind es die Einsatzmittel. Davon hängen Status, Alarmierung und Einsätze ab. Du kannst jederzeit umschalten, ohne dass Daten verloren gehen.

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  • einfacher funk
  • funkspiel
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  • alarmierung
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Ab 16 Jahren (Selbsteinstufung). Realistische Einsatzszenarien und offener Chat mit Fremden. Jugendschutz

Was ist der einfache Funk?

Im einfachen Funk gibt es keinen Fuhrpark. Jedes Mitglied ist eine eigene Einheit. Es hat einen eigenen Status, eigene Schleifen und eine eigene Funkkennung.

Das passt zu kleinen Runden. Jeder funkt für sich, und niemand disponiert Fahrzeuge.

Die Leitstelle sieht in der Übersicht Personen statt Fahrzeuge. Alarme und Status gehören direkt zu den Mitgliedern. Alarmiert wird über Alarmschleifen als Rundruf.

Wächst die Gruppe und will Fahrzeuge einführen, schaltet ihr jederzeit auf Funkspiel um.

Für den Einstieg ist der einfache Funk oft übersichtlicher. Er braucht weniger Verwaltung. Trotzdem könnt ihr alle Funktionen ausprobieren, die nicht an Fahrzeuge gebunden sind.

Abbildung 1Spielart wählen
Das Fenster Leitstelle beitreten oder erstellen im Reiter Erstellen: Name, Beschreibung und die Wahl zwischen Einfacher Funk und Funkspiel.
Die Spielart legst du beim Gründen fest. Umstellen geht später in der Verwaltung. Zum Vergrößern anklicken.

Was ist das Funkspiel?

Im Funkspiel legt die Leitstelle Einsatzmittel an, zum Beispiel RTW, HLF oder ELW. Mitglieder besetzen diese Einsatzmittel und funken in deren Namen. Jedes Einsatzmittel hat eine eigene Kennung, einen eigenen Status und eigene Schleifen.

Eine Person kann mehrere Einsatzmittel gleichzeitig besetzen, etwa um mehrere Rollen zu spielen. Umgekehrt können mehrere Personen auf einem Einsatzmittel sitzen. Eine davon führt es.

Alarm und Disposition laufen über die Einsatzmittel, nicht über die Namen der Nutzer.

Die Einheitenliste hat im Funkspiel zwei Seiten: Fahrzeuge und Personen. Die Personen sieht jedes Mitglied, nicht nur Admins. Dort steht, wer in der Leitstelle ist, wer gerade online ist und wer am Leitstellenplatz sitzt. Kicken, Timeout und Bann bleiben trotzdem an die Rechte gebunden. Den Grund eines Timeouts sieht nur, wer selbst moderieren darf.

Den Modus wechselst du als Admin unter Verwaltung und Leitstelle. Vorhandene Daten gehen dabei nicht verloren. Nach dem Wechsel sieht die Oberfläche anders aus, weil ein Fuhrpark erscheint oder verschwindet.

Abbildung 2Funkspiel am Leitstellenplatz
Die Konsole einer Funkspiel-Leitstelle mit Fahrzeugen, Funkverkehr, drei Einsätzen und der Sprechleiste.
Im Funkspiel ist das Fahrzeug die Einheit. Status, Alarm und Einsätze hängen am Fahrzeug. Zum Vergrößern anklicken.

Wie unterscheidet sich die Alarmierung?

Hier entstehen die meisten Missverständnisse.

Im einfachen Funk alarmiert die Alarmschleife als Rundruf. Wer auf der Schleife liegt, wird gerufen.

Im Funkspiel ruft der Server jedes disponierte Einsatzmittel einzeln. So erreicht ein Alarm nur dessen Besatzung. Andere, die zufällig auf derselben Schleife liegen, bekommen ihn nicht.

Die Schleifen gibt es im Funkspiel trotzdem. Sie hängen als Ausrückeordnung am Stichwort und gehen beim Eröffnen als Rundruf an alle auf der Schleife. Beim Eröffnen eines Einsatzes wählen sie die richtigen Fahrzeuge vor. In der Verwaltung heißt der Bereich in beiden Spielarten Alarmschleifen.

Für dich als Mitspieler heißt das: Den Einsatzalarm an ein Fahrzeug bekommst du nur, wenn du es besetzt hast. Einen Schleifenalarm bekommst du, wenn du auf der Schleife liegst.

Können mehrere auf einem Fahrzeug sitzen?

Ja. Ein Einsatzmittel kann mehrere Personen tragen. Eine davon führt es und hält das Funkgerät. Alle anderen fahren mit. So bleibt für Alarm, Status und Funk klar, wer gemeint ist.

Ist ein Fahrzeug schon besetzt, bietet die Oberfläche statt Besetzen das Mitfahren an. Wer das Recht Fahrzeuge hat, sitzt direkt auf. Alle anderen fragen, und die Besatzung entscheidet.

Das ist Absicht. Ein Mitfahrer handelt am Fahrzeug mit, den Fahrzeugfunk bedient aber nur der Führende. Er soll nicht ungefragt den Dienst eines anderen übernehmen.

Aussteigen geht immer, auch vom Leitstellenplatz aus. Wer ein Fahrzeug führt, steigt nicht aus, sondern gibt es frei.