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Regeln, Daten, Jugendschutz und Support

Der Sondersignal Simulator ist ein Spiel und ein Übungswerkzeug. Diese Seite erklärt seine Grenzen, was gespeichert wird und wie lange. Außerdem geht es um Jugendschutz, andere Spiele und den Weg zum Support.

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Ab 16 Jahren (Selbsteinstufung). Realistische Einsatzszenarien und offener Chat mit Fremden. Jugendschutz

Nur eine Simulation

Der Sondersignal Simulator ist nur für Übung und Unterhaltung da. Er ersetzt keine echte Leitstelle, kein BOS-Funknetz und keine behördliche Alarmierung. Alles, was du sendest und sprichst, läuft über die Technik des Spiels.

Sprache ist nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt wie im echten Digitalfunk. Es gibt keine Garantie, dass Alarm, Funk oder Status immer ankommen. Störungen, Wartung und Schutz vor Missbrauch können den Betrieb unterbrechen.

Zur Qualitätssicherung und bei Verdacht auf Missbrauch kann der Entwickler Funk, Chat und Einsatzdaten einsehen. Trag deshalb nichts Vertrauliches ein. Spiel keinen echten Einsatz nach.

Was wird gespeichert und wie lange?

Gespeichert werden unter anderem Benutzername, Status, Sprachaufnahmen, Chat, Einsatzdaten und Protokolleinträge.

Dein Handy wird für das Spiel nicht geortet. Standortdaten deines Geräts werden nicht erhoben. Der Einsatzort bleibt ein Textfeld. Hat die Leitstelle eine echte Karte, kann sie zusätzlich eine Position setzen. Diese Position kommt von der Leitstelle, nicht von deinem Gerät.

Sprachaufnahmen werden in der Regel nach vierundzwanzig Stunden gelöscht. Der Funkverkehr im Protokoll bleibt sieben Tage.

Chat-Nachrichten bleiben höchstens dreißig Tage, je Leitstelle höchstens die letzten zweihundert. Das Lageprotokoll, also wer wann ein Fahrzeug oder den Leitstellenplatz besetzt hat, bleibt höchstens dreißig Tage, je Leitstelle höchstens die letzten fünfhundert Einträge. Es gilt jeweils, was zuerst eintritt.

Von den Einsätzen bleiben die letzten hundert je Leitstelle. Verbindlich sind die Fristen in der Datenschutzerklärung.

Spielinhalte laufen bei Untätigkeit nicht mehr ab. Dazu gehören Leitstellen, Fahrzeuge, Schleifen und Mitgliedschaften.

Bei der Registrierung musst du Datenschutz und Nutzungsbedingungen (AGB) akzeptieren. Eine vollständige Kopie deiner Daten forderst du jederzeit selbst an. Sie steht frühestens nach vierundzwanzig Stunden zum Herunterladen bereit. Auch dein Konto kannst du jederzeit selbst löschen. Details stehen in den Dokumenten auf dieser Website.

Abbildung 1Meine Daten im Konto
Das Fenster Konto mit dem Eintrag Meine Daten für die Datenkopie und Konto löschen ganz unten.
Die Datenkopie forderst du selbst unter Meine Daten an. Zum Vergrößern anklicken.

Kann man echte Einsätze einspielen?

Nein. Es gibt keine Verbindung zu behördlichen Leitstellen, BOS-Funknetzen, Einsatzleitsystemen oder echten Alarmierungssystemen. Es ist keine geplant, und sie ließe sich auch nicht nachrüsten. Jeden Einsatz hier hat jemand selbst angelegt.

Eine Übungslage nach einem erlebten Einsatz zu bauen, ist erwünscht. Echte Daten gehören aber nicht hinein: Namen, Adressen, Personalien, Patientendaten, Einsatznummern oder Funkmitschnitte. Das sind Daten anderer Menschen, und sie unterliegen der Verschwiegenheit.

In der Patientenanlage eines Einsatzes stehen deshalb nur erfundene Namen. Erfinde Adressen und Meldebilder. Dafür gibt es Stichwortkatalog, Ausrückeordnung und Übungsnotrufe.

Umgekehrt verlässt nichts den Simulator. Eine MoWaS-Warnung erreicht weder Warn-Apps noch Rundfunk noch Cell Broadcast. Die Sirene löst keine echte Sirene aus. Melder und Status gehen an keine Behörde.

Den Dienst im echten Einsatz zu nutzen, ist ausdrücklich verboten. Verboten ist auch jede Nutzung, die bei anderen den Eindruck eines echten Einsatzfahrzeugs oder echten Behördenfunks wecken kann.

Darf ich den Simulator mit anderen Spielen verbinden?

Ja. Du kannst den Simulator als Funk und Leitstelle über einem anderen Spiel nutzen, allein oder mit Freunden. Beliebt sind etwa Notruf 112, Roblox, Garrys Mod, GTA und FiveM oder der Landwirtschafts-Simulator.

Eine technische Verbindung gibt es nicht. Die Verbindung entsteht, weil dieselben Menschen beides gleichzeitig spielen.

Drei Dinge musst du einhalten: die Regeln der Leitstelle, in der du spielst, die Nutzungsbedingungen (AGB) dieser Anwendung und beim Streamen die vorherige Einwilligung der Betroffenen.

Eröffne vor Clips, Videos und Streams ein Ticket und kläre die Rahmenbedingungen mit dem Support. Erst wenn der Support den Aufnahmemodus gestartet hat, darfst du aufnehmen. Die erforderlichen Einwilligungen gelten nur für den aktuellen Durchlauf.

Passen dir die Hausregeln nicht, gründe eine eigene Leitstelle. Das Gründen ist kostenlos.

Für Flugsimulatoren gibt es einen Sonderfall. Meldest du dich bei VATSIM mit genau dem Rufzeichen aus dem Spiel an, erscheint dein Standort zusätzlich auf der Karte. Das ist vor allem für reine Flug-Leitstellen interessant.

Der Sondersignal Simulator hat keine Verbindung zu VATSIM. Wer dort fliegt, muss sich allein an die Regeln von VATSIM halten.

Nach diesen Regeln sind Außenlandungen nur mit vorheriger Genehmigung durch VATSIM erlaubt. Außenlandungen sind Landungen abseits eines richtigen Flugplatzes. Wir empfehlen dir deshalb, im VATSIM-Netz nur auf richtigen Flugplätzen zu landen. Eine Erlaubnis für mehr gibt es nur bei VATSIM selbst.

Wie werde ich Disponent, Moderator oder Entwickler?

In einer öffentlichen Leitstelle ist nicht jeder Disponent. Der Platz wird gezielt besetzt, und die Leute werden ausgebildet. Denn an die Funkqualität werden hohe Ansprüche gestellt.

In einer privaten Leitstelle entscheidest du selbst, wer bei dir disponiert.

Bewerbungen als Disponent laufen über das Bewerbungsformular unter forms.sondersignal-app.de. Schick sie bitte nicht an den Support. Dort arbeitet derselbe kleine Kreis, der auch entwickelt und die Server betreut.

Es gehen mehr Bewerbungen ein, als sich bearbeiten lassen. Wer durch gute Funkdisziplin, Zuverlässigkeit und guten Umgang auffällt, wird von selbst angesprochen. Der beste Weg ist also, draußen ein richtig guter Trupp zu sein.

Moderation und Entwicklung werden nicht ausgeschrieben. Die Projektleitung sucht diese Leute selbst aus. Sie achtet auf Engagement, Zuverlässigkeit und den Eindruck, den jemand über eine Weile im Spiel macht.

Willst du jetzt schon disponieren, gründe eine eigene Leitstelle. Das Gründen ist kostenlos. Du bestimmst Regeln und Mitglieder, lädst Freunde ein und wirbst für sie.

Der Leitstellenplatz im Funkspiel gehört zum Abo des Gründers. Viele Runden sind genau so entstanden. In der eigenen Leitstelle lernst du am schnellsten, wie eine Leitstelle funktioniert.

Wie drastisch darf eine Lage sein?

Im Simulator übst du Disposition, Funk und Zusammenarbeit. Du kannst zum Beispiel einen Verkehrsunfall, einen Brand oder eine Menschenrettung spielen. Beschreibe nur, was die Einsatzkräfte für ihre Aufgaben wissen müssen.

Halte Meldungen kurz und sachlich. Zum Beispiel: Eine Person braucht Hilfe. Rettungsdienst nachgefordert. Beschreibe keine Verletzungen im Detail und keine sterbenden Menschen oder Leichen.

Lagen mit Suizid, Selbstverletzung, sexualisierter Gewalt oder Gewalt gegen Kinder sind verboten. Stelle auch keine echten Anschläge oder Amoktaten nach. Diese Grenzen gelten in allen Leitstellen, auch in privaten Runden.

Gewalt zu verherrlichen, Menschen zu erniedrigen oder schädliches Verhalten anzuleiten ist ebenfalls verboten. Das gilt für Einsatztexte, Bilder, Funk, Chat und Aufnahmen.

Für Clips, Videos und Streams musst du vorher ein Ticket eröffnen. Kläre die Rahmenbedingungen mit dem Support. Erst wenn der Support den Aufnahmemodus gestartet hat und die nötigen Zustimmungen vorliegen, darfst du aufnehmen oder übertragen.

Die Hausregeln einer Leitstelle dürfen strenger sein. Sie dürfen die Verbote der Plattform aber nicht aufheben.

Wenn dich eine Situation belastet, kannst du die Runde jederzeit verlassen. Du musst dich dafür nicht rechtfertigen. Melde unerlaubte Inhalte über das Melde-Icon oben im Header. Du musst die Person nicht selbst ansprechen.

Alter und Jugendschutz

Der Simulator richtet sich an Menschen ab 16 Jahren. Das gilt für alle. Das ist unsere Nutzungsvorgabe, keine amtliche Alterskennzeichnung. Der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) schützt Jugendliche vor ungeeigneten Medieninhalten. Deshalb gelten klare Inhaltsregeln und besondere Schutzmaßnahmen bei Aufnahmen.

Während des Aufnahmemodus können Menschen unter 18 Jahren nicht an der Leitstelle teilnehmen. Ihre Namen und Inhalte, auch frühere Beiträge, werden ausgeblendet. Das gilt auch für Personen ohne Zustimmung zum aktuellen Durchlauf. Nach dem Ausschalten werden die Inhalte wieder sichtbar, soweit sie nicht inzwischen regulär gelöscht wurden.

Beim ersten Zugang fragt der Simulator dein Geburtsdatum ab. Es steht nur an deinem Konto und dient dem Jugendschutz. In Leitstellen, Protokollen und Mitgliederlisten taucht es nicht auf.

Der Chat erinnert dich daran, keine Kontaktdaten zu teilen. Gib keine Telefonnummer, Adresse oder Messenger-Kennung an Fremde weiter, und triff dich nicht mit Leuten, die du nur aus dem Spiel kennst.

Im Simulator geht es um Funkdisziplin, Disposition und Zusammenarbeit, nicht um Gewalt. Leitest du eine Runde mit Jugendlichen, sag die Hausregeln am besten gleich zu Beginn an.

Für Verstöße gibt es die Meldefunktion. Klicke mit rechts auf die Person, die Nachricht oder die Sprechzeile und wähle Melden. Oder nutze das rote Warndreieck oben. Wähle als Grund Jugendschutz, wenn es darum geht. Solche Meldungen bearbeitet die Administration vorrangig. Sie werden zusammen mit dem Zusammenhang gespeichert, in dem sie entstanden sind.

Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Links und Messenger-Namen kann niemand im Chat senden. Statt solcher Angaben zeigt der Chat einen Hinweis. Bist du unter achtzehn, gilt das in jedem Fall, und eine Direktwahl zwischen dir und Erwachsenen gibt es nicht. Die Leitstelle rufst du weiter an.

Will dich jemand auf Instagram, Snapchat, WhatsApp, Discord oder ans Telefon holen, brich den Kontakt ab und melde es. Alles zu Altersempfehlung, Schutzmaßnahmen und Beratungsstellen steht auf der Seite Jugendschutz unter sondersignal-app.de/jugendschutz.

Ergibt das Geburtsdatum ein Alter unter sechzehn, bleiben alle Leitstellen gesperrt. Am sechzehnten Geburtstag geht es von selbst weiter, niemand muss etwas freischalten. Bis dahin kannst du deine Daten als Kopie herunterladen oder dein Konto löschen.

Jedes Konto bestätigt sein Geburtsdatum einmal. Weicht die Angabe vom hinterlegten Datum ab, bleibt das Konto gesperrt, bis der Support es geklärt hat.

Eltern, die von einem Konto ihres Kindes unter sechzehn erfahren, schreiben an support@sondersignal-app.de. Wir sperren oder löschen das Konto dann.

Wo bekomme ich Hilfe bei Fehlern?

Sieh zuerst in dieser Hilfe nach. Das Suchfeld auf der Übersicht durchsucht alle Antworten. Viele Fragen sind hier oder im Handbuch schon beantwortet.

Vieles erledigst du in der Anwendung selbst, ohne Ticket. Dazu gehören Passwort zurücksetzen, Datenkopie anfordern, Konto löschen und E-Mail-Adresse korrigieren.

Brauchst du doch Hilfe, öffne ein Ticket über das rote Warndreieck oben. Beschreibe darin genau, was du erwartet hast und was passiert ist. Hilfreich sind Gerät, Browser oder App-Version, Web oder Handy, die Kennung der Leitstelle und die ungefähre Uhrzeit.

Wurde ein Fehlercode angezeigt, kopier ihn mit. Jede Fehlermeldung hat dafür einen Knopf. Nenne niemals dein Passwort. Niemand fragt danach.

Spiel-Support gibt es nur über Tickets. Weitere Kontaktwege stehen in den Nutzungsbedingungen (AGB) und in der Datenschutzerklärung. Dort stehen auch die Wege für Datenschutzanfragen, für Meldungen rechtswidriger Inhalte und für Anliegen von Eltern und Sorgeberechtigten.

Rechtlich verbindlich sind nur die Nutzungsbedingungen (AGB) und die Datenschutzerklärung. Diese Hilfe erklärt den Alltag. Sie ersetzt keine rechtliche Beratung.