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Grenzen, Daten, Support

Der Sondersignal Simulator ist ein Spiel und ein Übungswerkzeug, mehr nicht. Diese Seite sagt klar, wo die Grenzen liegen, warum es keine Anbindung an echte Einsätze gibt, was gespeichert wird und wie lange, wie du den Simulator mit anderen Spielen verbindest und auf welchem Weg es Unterstützung gibt.

Nur Simulation

Der Sondersignal Simulator ist ausschließlich für Übung und Unterhaltung gedacht. Er ersetzt keine echte Leitstelle, kein BOS-Funknetz und keine behördliche Alarmierung. Alles, was du sendest und sprichst, läuft über die Spiele-Infrastruktur.

Sprache wird nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt wie im echten Digitalfunk. Es gibt keine Garantie, dass Alarm, Funk oder Status jederzeit ankommen. Störungen, Wartung und Missbrauchsschutz können den Betrieb unterbrechen.

Zur Qualitätssicherung und bei Missbrauchsverdacht kann der Entwickler Inhalte mithören oder einsehen. Trage deshalb nichts Vertrauliches ein und spiele keinen Realeinsatz nach.

Speicherung und Fristen

Gespeichert werden unter anderem Benutzername, Status, Sprachaufnahmen, Chat, Einsatzdaten und Protokolleinträge. Es gibt keine Ortung deines Handys für das Spiel, und Standortdaten werden nicht erhoben. Auch der Einsatzort ist ein Textfeld, keine Koordinate.

Funksprüche und Chat werden längstens dreißig Tage gehalten oder auf zweihundert Einträge je Leitstelle begrenzt, je nachdem was zuerst eintritt. Von den Einsätzen bleiben die letzten hundert je Leitstelle. Spielinhalte wie Leitstellen, Fahrzeuge, Schleifen und Mitgliedschaften laufen durch Untätigkeit nicht mehr ab.

Bei der Registrierung musst du Datenschutz und Nutzungsbedingungen akzeptieren. Eine vollständige Kopie deiner Daten kannst du jederzeit selbst herunterladen, und dein Konto jederzeit selbst löschen. Details stehen in den jeweiligen Dokumenten auf dieser Website.

Kann man echte Einsätze einspielen?

Nein. Es gibt keine Schnittstelle zu behördlichen Leitstellen, zu BOS-Funknetzen, zu Einsatzleitsystemen oder zu irgendeinem echten Alarmierungssystem, es ist keine geplant, und sie ließe sich auch nicht nachrüsten. Jeder Einsatz hier entsteht, weil ihn jemand angelegt hat.

Eine Übungslage zu bauen, die einem erlebten Einsatz ähnelt, ist dagegen der Sinn der Sache. Was nicht hineingehört, sind echte Daten: Namen, Adressen, Personalien, Patientendaten, Einsatznummern oder Funkmitschnitte. Die sind personenbezogene Daten Dritter und unterliegen der Verschwiegenheit. Erfinde Adressen und Meldebilder, dafür gibt es Stichwortkatalog, Ausrückeordnung und Übungsnotrufannahme.

Umgekehrt verlässt auch nichts den Simulator: Eine MoWaS-Warnung erreicht weder Warn-Apps noch Rundfunk noch Cell Broadcast, die Sirene löst keine echte Sirene aus, und Melder und Status gehen an keine Behörde. Den Dienst im echten Einsatz zu verwenden, ist ausdrücklich untersagt, ebenso jede Nutzung, die gegenüber Dritten den Eindruck eines echten Einsatzfahrzeugs oder echten Behördenfunks erwecken kann.

Mit anderen Spielen verbinden

Du darfst den Simulator gern als Funk- und Leitstellenebene über einem anderen Spiel nutzen, allein oder mit Freunden. Häufig kombiniert werden etwa Notruf 112, Roblox, Garrys Mod, GTA und FiveM oder der Landwirtschafts-Simulator. Eine technische Verbindung gibt es nicht, die Kopplung entsteht dadurch, dass dieselben Menschen beides gleichzeitig bedienen.

Drei Dinge sind dabei einzuhalten: die Regeln der Leitstelle, in der du spielst, die Nutzungsbedingungen dieser Anwendung, und beim Streamen die vorherige Einwilligung der Betroffenen. Frag in fremden Leitstellen ausdrücklich, ob aufgenommen oder gestreamt werden darf, denn niemand möchte ungefragt im Internet landen. Verstöße werden hart sanktioniert. Passen dir die Hausregeln nicht, gründe eine eigene Leitstelle, das ist kostenlos.

Einen Sonderfall gibt es für Flugsimulatoren: Meldest du dich bei VATSIM mit genau demselben Rufzeichen an, das du im Spiel führst, erscheint dein Standort zusätzlich auf der Karte. Das ist vor allem für reine Flug-Leitstellen interessant.

Dabei gilt eine Einschränkung, die nicht von uns kommt: Der Sondersignal Simulator steht in keiner Verbindung zu VATSIM, und wer dort fliegt, unterliegt allein den Regeln von VATSIM. Nach diesen Regeln sind Außenlandungen, also Landungen abseits eines richtigen Flugplatzes, nur mit vorheriger Genehmigung durch VATSIM erlaubt. Wir empfehlen deshalb ausdrücklich, im VATSIM-Netz nur auf richtigen Flugplätzen zu landen. Eine Erlaubnis für mehr können wir nicht erteilen, die gibt es nur bei VATSIM selbst.

Disponent, Moderation, Entwicklung werden

In einer öffentlichen Leitstelle ist nicht automatisch jeder Disponent. Der Platz wird gezielt besetzt und die Leute werden dafür ausgebildet, weil an die Funkqualität hohe Ansprüche gestellt werden. Für eine private Leitstelle gilt das nicht, dort entscheidest du selbst, wer bei dir am Tisch sitzt.

Bewerbungen als Disponent laufen über das Bewerbungsformular unter forms.sondersignal-app.de, ausdrücklich nicht über den Support. Dort sitzt derselbe kleine Kreis, der gleichzeitig entwickelt und die Server betreut, und jede Anfrage kostet Zeit, die an anderer Stelle fehlt. Es gehen ohnehin mehr Bewerbungen ein, als sich bearbeiten lassen; wer durch saubere Funkdisziplin, Zuverlässigkeit und guten Umgang mit anderen auffällt, wird von selbst angesprochen. Der wirksamste Bewerbungsweg ist, ein richtig guter Trupp draußen zu sein.

Moderation und Entwicklung werden nicht ausgeschrieben. Die Projektleitung sucht diese Leute selbst aus, nach Engagement, Zuverlässigkeit und allgemeinem Eindruck, also nach Dingen, die man nur an jemandem sieht, den man über eine Weile im Spiel erlebt hat.

Wer jetzt schon disponieren will, wartet am besten nicht, sondern gründet eine eigene Leitstelle. Sie ist kostenlos, du entscheidest selbst über Regeln und Mitglieder, kannst Freunde einladen und für sie werben. Viele bestehende Runden sind genau so entstanden, und nirgends lernt man schneller, wie eine Leitstelle tickt, als in der eigenen.

Wie drastisch darf eine Lage sein?

Der Simulator bildet den Einsatzdienst nach, und dazu gehört, was dort tatsächlich passiert: Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen, Wohnungsbrände, internistische und traumatologische Notfälle, Menschenrettung, Suchlagen, auch Einsätze, die nicht gut ausgehen. Solche Lagen zu spielen ist ausdrücklich erwünscht, denn genau daran übt man Disposition, Funkdisziplin und Zusammenarbeit. Wer nur Katzen vom Baum holt, lernt nichts.

Der Maßstab ist der Funk selbst: Eine Lage wird beschrieben, damit disponiert werden kann, und nicht ausgeschmückt, damit sie wirkt. Eine Rückmeldung wie eine Person eingeklemmt, Rettungsdienst nachgefordert ist genau richtig. Eine detaillierte Schilderung von Verletzungen, Sterben oder Leichen ist es nicht, und sie bringt der Disposition auch nichts.

Verboten sind Inhalte, die Gewalt verherrlichen oder verharmlosen, Selbstverletzung, Suizid oder Essstörungen anleiten, anregen oder verherrlichen, sexualisierte Gewalt darstellen, Gewalt gegen Kinder als Unterhaltungselement benutzen oder reale Anschläge, Amoktaten und ähnliche Ereignisse nachstellen. Ebenso wenig geht es, Opfer oder Einsatzkräfte zu verhöhnen. Das gilt für Einsatztexte, Meldebilder, Funk und Chat gleichermaßen.

Für Aufnahmen, Clips und Streams gilt derselbe Maßstab, und zwar unverändert: Was im Funk nicht in Ordnung war, wird durch das Hochladen nicht besser. Wer eine Suizid- oder Selbstverletzungslage spielt, geht damit besonders zurückhaltend um und veröffentlicht sie im Zweifel gar nicht. Hilfe in einer echten Krise gibt es rund um die Uhr bei der Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222.

Passt eine Lage nicht zur Runde, entscheidet die Leitstelle, in der du spielst: Hausregeln dürfen strenger sein als diese Hilfe. Wer etwas sieht, das über die Grenze geht, nutzt die Meldefunktion; jede Meldung erreicht die Administration sofort.

Alter und Jugendschutz

Beim ersten Zugang wird ein Geburtsdatum abgefragt. Es steht allein an deinem Konto und dient dem Jugendschutz; in Leitstellen, Protokollen und Mitgliederlisten taucht es nicht auf.

Der Simulator bildet den Einsatzdienst nach. Dabei geht es um Funkdisziplin, Disposition und Zusammenarbeit, nicht um Darstellungen von Gewalt. Wer eine Runde mit Jugendlichen leitet, sagt Hausregeln am besten zu Beginn an.

Für Verstöße gibt es die Meldefunktion. Jede Meldung erreicht die Administration sofort und wird mit dem Zusammenhang gespeichert, in dem sie entstanden ist.

Ist ein Konto gesperrt, weil das Mindestalter nicht erreicht ist, lässt sich die Sperre mit einer Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten aufheben. Zuerst rufen die Eltern unter 0581 208139 82 an, danach kommt die ausgefüllte und unterschriebene Erklärung zu uns. Ohne Unterschrift geht es nicht, denn nur sie belegt, dass wirklich ein Sorgeberechtigter zugestimmt hat.

Für den Versand gibt es zwei Wege, beide sind gleichwertig. Per E-Mail an support@sondersignal-app.de, mit dem unterschriebenen Dokument als Anlage: eingescannt oder als Foto, Hauptsache die Unterschrift ist lesbar. Oder per Post an Dennis Heinrich, Schuhstraße 36, 29525 Uelzen. Ein reiner Text in der E-Mail reicht nicht, es muss das unterschriebene Dokument sein.

Hilfe und Fehler

Bevor du jemanden fragst, lohnt sich diese Hilfe: Das Suchfeld auf der Übersicht durchsucht alle Antworten, und ein großer Teil der Rückfragen steht bereits hier oder im Handbuch. Wo es zu einem Anliegen einen Weg in der Anwendung selbst gibt, ist der immer der schnellste. Passwort zurücksetzen, Datenkopie ziehen, Konto löschen und die E-Mail-Adresse korrigieren erledigst du in Sekunden selbst, ohne auf eine Antwort zu warten.

Musst du doch jemanden anschreiben, beschreibe möglichst genau, was du erwartet hast und was passiert ist. Gerät, Browser oder App-Version, ob Web oder Handy, die Leitstellenkennung und die ungefähre Uhrzeit helfen bei der Fehlersuche. Wurde ein Fehlercode angezeigt, kopiere ihn mit; jede Fehlermeldung hat dafür einen Knopf. Nenne niemals dein Passwort, es wird nie danach gefragt.

Wohin du dich wenden kannst, steht in den Nutzungsbedingungen und in der Datenschutzerklärung. Dort sind auch die Wege für Datenschutzanfragen, für Meldungen rechtswidriger Inhalte und für Anliegen von Eltern und Sorgeberechtigten genannt.

Rechtlich verbindlich sind Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung. Diese Hilfeseite erklärt den Alltag, ersetzt aber keine rechtliche Beratung.