Wie nehme ich einen Übungsnotruf an?
Übungsnotrufe gibt es nur im Funkspiel. Du bekommst sie nur, wenn du selbst am Leitstellenplatz sitzt. Die Berechtigung Leitstelle allein reicht nicht, weder für die Notrufe im Modul Notruf und Telefon noch für Banner und Klingelton.
Der Server würfelt das Szenario. Hat die Leitstelle eine echte Karte, kommt die Adresse samt Hausnummer live aus den Kartendaten im Umkreis der Leitstelle, sonst aus ihren eigenen Objekten. Du tippst nicht frei, sondern wählst aus vorbereiteten Fragen. Die Antwort wird erst geladen, wenn du fragst. So lässt sich das Szenario nicht vorab auslesen.
Je Leitstelle laufen höchstens fünf Anrufe gleichzeitig. Jeder Disponent führt höchstens ein Gespräch zur selben Zeit.
Wer einen Anruf auslöst, bekommt fünf Sekunden Vorsprung. So gibt es kein Wettrennen um denselben Anruf.
Aus dem Gespräch heraus legst du den Einsatz an. Die Gesprächsnotiz landet dabei im Einsatztagebuch.
Wie eröffne ich einen Einsatz?
Die Leitstelle eröffnet einen Einsatz mit Stichwort, Meldebild, Ort, Melder und Dringlichkeit.
Jeder Einsatz bekommt eine laufende Nummer. So nutzen alle im Funk dieselbe Referenz. Geschrieben wird sie überall mit Doppelkreuz und Zahl, etwa #7.
Der Einsatzort ist ein Textfeld. Hat die Leitstelle eine echte Karte, kannst du den Ort auch dort wählen. Auf der Lagekarte legst du taktische Zeichen ab. Es gibt kein GPS und keine Ortung deines Geräts.
Unter den Feldern sind die Alarmschleifen aus der Ausrückeordnung des Stichworts schon angehakt. Lässt du sie so, geht beim Anlegen ein Sofortalarm hinaus. Änderst du die Auswahl von Hand, bleibt sie auch bei einem Stichwortwechsel so.
Fahrzeuge auf Status sechs sind in der Liste ausgeblendet. Mit dem Auge-Knopf blendest du sie wieder ein.
Die Zielklinik legst du je Patient fest, nicht für den ganzen Einsatz. Ist der Patient dem Einsatzmittel zugeordnet, kopierst du sie am Fahrzeug mit Vom Patient übernehmen in den Transportauftrag.
Koordinaten, Wortposition und Funktionstasten im Einsatzort
Hat die Leitstelle eine echte Karte, versteht das Feld Einsatzort neben Adressen auch Koordinaten: Dezimalgrad, Grad und Minuten, UTM, UTMREF, Gauß-Krüger und Plus Codes. Erkennt es eine, steht oben Koordinate mit dem umgerechneten Punkt. Ein Klick setzt die Position und ersetzt die Zahlen, wenn möglich, durch die Adresse an dieser Stelle.
Die Wortposition sind drei deutsche Wörter mit Punkten dazwischen, etwa linde.amboss.kiesel. Sie benennen ein Feld von rund zwölf Metern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Raster ist unser eigenes: Es rechnet im Browser, nichts geht an einen anderen Dienst, und es hat mit what3words nichts zu tun.
Jeder Einsatz mit Position auf der Karte zeigt seine Wortposition unter dem Einsatzort, mit Kopierknopf. Getippt in das Feld Einsatzort setzt sie die Position. Die Karte zeigt die Wortposition zur Mausposition, wenn du im Kartenfilter die Koordinaten einschaltest und dort das Format Wortposition wählst, und per Rechtsklick auf die Karte unter Koordinaten hier.
Liegt der Punkt außerhalb des Gebiets der Leitstelle, warnt der Vorschlag nur. Erlaubt ist er trotzdem.
Die Einsatzmaske geht ganz mit der Tastatur. Tab springt von Feld zu Feld. F1 Stichwort, F2 Meldebild, F3 Einsatzort, F4 AML, also der vom Handy des Anrufers übermittelte Standort, F5 Meldender, F6 Dringlichkeit, F7 Fahrzeuge, F8 Schleifen. Strg und Enter eröffnet den Einsatz. Ein einfaches Enter eröffnet nie einen halb ausgefüllten Einsatz.
Wie disponiere und alarmiere ich?
Disponieren heißt: Die Leitstelle hakt die Einheiten an, die zum Einsatz sollen. Das geht in der Fahrzeugübersicht, über den Vorschlag der Ausrückeordnung oder per Rechtsklick auf das Fahrzeug.
Die Liste filterst du nach Fachrichtung der Leitstelle. Suchen kannst du nach Kennung oder Fahrzeugtyp. Hat die Leitstelle eine echte Karte und der Einsatzort Koordinaten, stehen die nächsten Fahrzeuge oben.
Ein disponiertes Einsatzmittel trägt die Einsatznummer an seiner Zeile. Es geht auf Status 2 und bekommt den Fernstatus C für Einsatzauftrag, also 2C, auch wenn es vorher auf 1 oder 8 stand. Status 6 bleibt ohne Auftrag.
Erst danach löst die Leitstelle den Alarm aus. Nicht disponierte Einheiten bekommen keinen Alarm, auch wenn sie online sind. So gibt es keine versehentlichen Alarme für den halben Fuhrpark.
Fahrzeuge auf Status sechs werden übersprungen. Unbesetzte Fahrzeuge erhalten den Alarm, aber niemand hört ihn.
In der Einsatzliste kannst du Feuerwehr, Rettungsdienst und Sonstige getrennt einblenden. Das hilft, wenn sich zwei Disponenten die Lage teilen.
Kommt später ein Fahrzeug dazu, disponierst du es und rufst es per Nachalarm. Im Funk und in der App siehst du danach, wer unterwegs ist und welche Status gesetzt werden.
Wie führe ich die Lage und schließe ab?
Lagemeldungen und Nachforderungen schreibst du im Einsatz in der Konsole. In der App geht das im Reiter Einsatz, wenn du ein Fahrzeug besetzt hast.
Das darf jeder, denn es ist der Rückweg von der Einsatzstelle. Disponieren und Alarmieren brauchen dagegen Rechte.
Lagemeldungen und Nachforderungen lesen der Leitstellenplatz und die ganze Besatzung jedes Fahrzeugs, das auf diesen Einsatz disponiert ist, Führender wie Mitfahrer. Ein nachalarmiertes Fahrzeug kommt also mit der Lage an. Als Besatzung siehst du sie im Einsatz unter Lagemeldungen, die neueste zuerst.
Beim Abschließen werden die Einheiten aus dem Einsatz gelöst. Das Tagebuch bleibt lesbar. So könnt ihr den Abend auswerten oder später weiterspielen. Abgeschlossene Einsätze stehen eingeklappt unter den laufenden.
Gespeichert werden die letzten hundert Einsätze je Leitstelle. Die laufende Nummer zählt trotzdem weiter. So gibt es keine Nummer zweimal.
Wie nutze ich Abschnitte, Transportziele und Patienten?
Große Lagen kannst du gliedern. Ein Einsatzabschnitt, ein Bereitstellungsraum oder ein Untereinsatz ist selbst ein Einsatz. Er hat eine eigene Nummer und ein eigenes Tagebuch und hängt sichtbar unter dem Haupteinsatz. Es gibt nur eine Ebene, damit die Liste lesbar bleibt.
Abschnitte bildet der Leitstellenplatz oder die Einsatzleitung vor Ort. Das ist die Besatzung eines Fahrzeugs mit dem Recht Abschnitte bilden, das am Einsatz hängt, und nur für diesen einen Einsatz. Sie verteilt die Fahrzeuge des Einsatzes über Verschieben nach an der Fahrzeugzeile in einen Abschnitt und holt sie zum Haupteinsatz zurück. Fremde oder freie Fahrzeuge holt nur der Leitstellenplatz dazu.
Im Funkspiel siehst du die ganze Einsatzfamilie, sobald dein Fahrzeug an einem ihrer Teile hängt: den Haupteinsatz mit allen Abschnitten, Untereinsätzen und Bereitstellungsräumen. Das gilt auch für Mitfahrer. Einsätze anderer Familien bleiben verborgen.
Für den Rettungsdienst gibt es Transportziele. Das sind Kliniken mit Fachabteilungen. Jede Abteilung hat eine Aufnahmeampel: aufnahmebereit, begrenzt oder abgemeldet.
Transportziele pflegst du in der Verwaltung unter Transportziele. Hat eine Klinik eine Position, steht sie auch auf der Leitstellenkarte.
Angemeldet wird je Fahrzeug und Einsatz über das Klinik-Icon in der Dispositionszeile. Das Ziel klappt darunter auf, damit die Zeile kurz bleibt.
Am Fahrzeug wählst du die Klinik in einem Untermenü. Die nächste Klinik steht oben. Diese Wahl ist das Transportziel, zu dem die passende Statusziffer fährt.
Patienten legst du am Einsatz an. Das Plus neben dem Fahrzeug-Hinzufügen öffnet die Anlage. Vor- und Nachname reichen, denn am Telefon kennst du noch keine Sichtungskategorie und keine Vitalwerte. Nach dem Anlegen öffnet sich der neue Patient gleich.
Ein neuer Patient ist ungesichtet und steht weiß ohne Ziffer in der Liste. Die Sichtungskategorie wählst du unter Stammdaten: eins rot, zwei gelb, drei grün, vier blau, fünf schwarz für Verstorbene. B, weiß mit dem Buchstaben B, steht für Betroffene, also unverletzte Beteiligte.
Jeder Patient steht als eine Zeile in der Liste: Nummer, Sichtungskategorie, Name und darunter PZC (Patienten-Zuweisungscode), Versorgung, Zielklinik und Transport. Ein Klick auf die Zeile öffnet den Patienten direkt darunter, ein zweiter schließt ihn. Es ist immer nur ein Patient offen.
Der offene Patient hat drei Reiter. Stammdaten: Name, Sichtungskategorie, PZC, Versorgung, Einsatzmittel und mit Premium Geburtsdatum und Geschlecht. Befund: Vitalwerte, Maßnahme, Verdachtsdiagnose, Fachrichtung, SAMPLER (ein Schema zur Befragung des Patienten), der Verlauf der Messungen und die Protokolleinträge. Transport: Zielklinik mit Vorschlag, Transportstatus und die Übergabe an die Klinik. Jeder Reiter speichert für sich mit seinem eigenen Knopf. Einen Protokolleintrag schickst du mit Strg+Enter ab.
Jeder Patient hat am Einsatz eine Nummer: Pat. 1, Pat. 2 in der Reihenfolge der Anlage. Die PZC ist davon getrennt und ein freies Textfeld mit bis zu 20 Zeichen. Das Spiel zerlegt, prüft und erklärt sie nicht, du trägst sie so ein, wie du sie verwenden möchtest. Ein neuer Patient hat noch keine.
Die Versorgung wählst du unter Stammdaten selbst: Normal, Intensiv oder Schockraum. Im Modul Krankenhäuser stehen die freien Betten je Klinik, getrennt nach Normal und Intensiv. Wer alarmieren darf, zählt sie mit Plus und Minus fort. Im Reiter Transport erscheint ein Vorschlag: zuerst die genannte Fachrichtung, dann Kliniken mit freiem Bett der gewählten Versorgung, dann nach Entfernung. Schockraum zählt die Intensivbetten.
Jede Änderung an einem Patienten steht im Einsatztagebuch: Anlage, Stammdaten, Sichtungskategorie, PZC, Versorgung, Zielklinik, Vitalwerte, Verdacht, Maßnahme, Protokolleintrag, Transport, Übergabe und Löschung. Die Zeile nennt die Patientennummer und fasst zusammen, was sich geändert hat, zum Beispiel "Pat. 2: ungesichtet -> SK 1; Versorgung Intensiv". Lange Texte wie SAMPLER stehen dort nur als geändert, ein Protokolleintrag als kurzer Auszug.
Das Patientenprotokoll mit Vitalwerten, SAMPLER und Geburtsdatum gehört zu Premium. Premium hängt am Abo des Gründers.
Alles ist eine Spielsimulation ohne Gewähr, keine Patientenakte. Es gibt keine Gesundheitskarte, und es entsteht kein PDF. Verwende nur erfundene Namen. Echte Namen, Befunde und Krankenkassendaten gehören nicht hinein.
Der Reiz liegt im Spiel: Die Leitstelle muss eine Klinik finden, die wirklich aufnimmt. Die nächstgelegene reicht nicht immer.
Wie weit reicht eine DMO-Gruppe?
Im Direktbetrieb gibt es kein Netz. Ein Funkgerät erreicht nur, wer nah genug ist. Auf jeder DMO-Gruppe hört eine Sendung nur Geräte, deren Position innerhalb der Reichweite liegt. Die Vorgabe sind zwei Kilometer, von Fahrzeug zu Fahrzeug, mit oder ohne Einsatz.
Du musst dafür nichts einstellen, auch nicht am Einsatz. Wo ein Fahrzeug steht, rechnet der Server aus der Karte, auch während der Anfahrt. Dein Gerät meldet keinen Standort.
Wer die Sendung hört, kann nicht dazwischenfunken. Wer sie nicht hört, kann denselben Kanal zur selben Zeit nutzen. Zwei Einsatzstellen in verschiedenen Teilen einer Stadt stören sich deshalb nicht.
Auf der Karte zeigt ein blauer Kreis um dein Fahrzeug, wie weit dein Funkgerät reicht. Er fährt mit. Im Kartenfilter unter DMO schaltest du ihn aus und wieder ein.
Die Reichweite legt die Leitstelle fest: Verwaltung, Rufgruppen, DMO-Reichweite. Zur Wahl stehen ein bis zwanzig Kilometer oder aus. Das braucht das Admin-Recht. Die Reichweite gilt nur mit echter Karte. Ohne Position, zum Beispiel ohne Fahrzeug, kommt die Sendung nicht an und belegt den Kanal auch nicht für den Rest der Stadt.
Wie schreibe ich einen Einsatzbericht?
Im Einsatz findest du über dem Tagebuch den Abschnitt Einsatzbericht. Mit Bericht schreiben öffnest du ein Formular für deine Organisation: Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei oder eine andere Fachrichtung der Leitstelle. In Fenster öffnen lässt den Bericht offen, während du Status setzt. Der Verlauf aus dem Patientenprotokoll steht darüber, nur lesbar.
Vorgewählt ist die Organisation deines besetzten Fahrzeugs. Alarmzeit, Einsatzende, die Fahrzeuge deiner Organisation und beim Rettungsdienst die Patientenzahl sind schon eingetragen. Du prüfst und ergänzt nur noch.
Jede Organisation hat eigene Felder, etwa Lage bei Eintreffen und Schadensumfang bei der Feuerwehr oder Sachverhalt und Anzeigen bei der Polizei. Dazu kommt immer ein Freitext mit bis zu 5000 Zeichen.
Alle Mitglieder lesen alle Berichte. Bearbeiten kannst nur du deinen eigenen, löschen du oder ein Admin der Leitstelle. Drucken erzeugt ein eigenes Blatt, einzeln oder mit allen Berichten des Einsatzes.
Der Bericht geht auch nach dem Abschluss. Fehlt ein abgeschlossener Einsatz in deiner Liste, findest du ihn unter Einsatzberichte zu abgeschlossenen Einsätzen.
Es ist ein Übungsbericht. Echte Namen, Kennzeichen oder Einsatzdaten gehören nicht hinein.
Die Leitstelle prüft die Berichte. Wer alarmieren darf, sieht die Knöpfe Freigeben und Zurückgeben. Zurückgeben verlangt eine kurze Begründung, die der Verfasser am Bericht liest.
Den eigenen Bericht gibt niemand selbst frei. Überarbeitest du einen Bericht, ist er wieder offen und muss neu geprüft werden.
Ein Fahrzeug von einem anderen führen lassen
Ein Einsatzmittel kann von einem anderen geführt werden, etwa der Notarzt vom RTW oder der Organisatorische Leiter vom Kommandowagen. Im Fahrzeugmenü heißt das Führen lassen von, gelöst wird es mit Führung lösen.
Das geführte Fahrzeug bleibt eine eigene Einheit im Funk. Sein Status folgt aber dem Führenden, mit eigener Zeile im Funkverkehr und im Einsatztagebuch. Auch Position und Fahrt folgen. Fernstatus, Disposition und Alarmierung werden nicht übertragen.
Es gibt nur eine Ebene: Ein geführtes Fahrzeug führt niemanden. Einstellen darf es, wer das Recht Fahrzeuge hat, der Leitstellenplatz mit Alarmrecht oder die Besatzung des geführten Fahrzeugs selbst.
Der RTW-Monitor
Hat der Betreiber ihn freigeschaltet, hat im Funkspiel jeder Patient eines Einsatzes den Reiter Monitor neben Stammdaten, Befund und Transport. Er zeigt einen nachgebildeten Patientenmonitor mit Defibrillator: EKG, Puls, Sauerstoff, Atmung, Blutdruck und Maßnahmen.
Beim Anlegen des Patienten wählst du den Zustand, den der Monitor zeigen soll, etwa Stabiler Patient oder Kammerflimmern. Der Zustand gehört zum Patienten; wer den Reiter öffnet, sieht denselben. Ändern geht im Reiter.
Der Monitor schreibt in den Befund: Werte in Befund übernehmen trägt Puls, Sauerstoff, Atemfrequenz und die letzte Blutdruckmessung ein, Maßnahmen und abgegebene Schocks landen als Zeilen im Patientenprotokoll. Das braucht das Patientenprotokoll aus Premium. Die Simulation selbst läuft nur in deinem Browser, die Sprachausgabe ist aus, bis du sie einschaltest.
Spielsimulation ohne Gewähr, keine medizinische Anwendung. Der Monitor ist ein Minispiel. Werte und Kurven sind erfunden und vereinfacht und folgen keinem echten Gerät und keiner Leitlinie. Er ist nicht für Diagnose, Therapie, echte Einsätze, Ausbildung oder Prüfungen zugelassen. Das steht auch auf dem Modul und auf jedem Ausdruck.
Die Wassertank-Tafel
Im Funkspiel hat jedes Fahrzeug einen Wassertank. Hat der Betreiber ihn freigeschaltet, steht er als Abschnitt Wassertank in den Fahrzeugdetails des gewählten Fahrzeugs, unter der Beladung. Bedienen darf die Besatzung und wer das Recht Fahrzeuge hat, alle anderen sehen nur zu.
Du öffnest und schließt Rohre und trägst eine Einspeisung ein. Der Füllstand sinkt mit dem Verbrauch und steigt mit der Einspeisung. Ist der Tank leer, warnt die Tafel, und die Rohre bekommen nur noch die Einspeisung.
Den Tankinhalt nimmt die Tafel aus dem Merkmal Löschwasser des Fahrzeugs, sonst aus der Angabe der Besatzung, sonst aus einer Vorgabe nach Fahrzeugtyp.
Durchflüsse und Tankgrößen sind Spielwerte, eine Spielsimulation ohne Gewähr. Für echte Einsätze, Ausbildung oder Prüfungen taugen sie nicht.
Die Bahnlage mit dem DB Notfallmanager
Im Funkspiel kann der Leitstellenplatz an einem Einsatz die Bahnlage eröffnen, sobald der Betreiber sie freigeschaltet hat. Dann steht ein simulierter Notfallmanager der Bahn bereit. Ob die Strecke eine Oberleitung hat, wird beim Eröffnen gewürfelt oder vom Platz festgelegt.
Du forderst die Streckensperrung an. Nach einigen Minuten bestätigt der Notfallmanager die Sperrung mit einem Sperrfax. Bei einer Strecke mit Oberleitung forderst du danach die Abschaltung an. Die Bestätigung meldet, dass die Oberleitung abgeschaltet und geerdet ist. Am Ende hebst du die Sperrung wieder auf.
Jede Bestätigung steht im Einsatztagebuch, im Funkverkehr und als Inforuf auf den Meldern der Fahrzeuge am Einsatz. Besatzungen sehen sie unter Lagemeldungen. Das Sperrfax öffnest du als eigenes Blatt.
Strecken, Kilometer, Namen, Faxnummern und Wartezeiten sind erfunden. Das ist eine Spielsimulation ohne Gewähr und kein Verfahren der Deutschen Bahn.



