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Moderation, Melden, Streamer-Modus

Wo Menschen gemeinsam funken, braucht es Regeln und Mittel, sie durchzusetzen. Die Werkzeuge dafür sind eine Leiter: erst ansprechen, dann Hinweis, dann Timeout, dann Kick, dann Bann. Dazu kommt der Streamer-Modus für alle, die eine Runde übertragen.

Jemanden melden

Jedes Mitglied kann melden, ohne irgendein Recht dafür zu brauchen. Der Weg ist überall der Rechtsklick: auf ein Profil in der Einheitenliste, auf eine Chat-Nachricht oder auf eine Sprechzeile im Funkverkehr.

Beim Melden friert der Server Beweise ein: je zehn Chat- und Sprachnachrichten vor und nach dem Vorfall werden in das Ticket kopiert. Das ist nötig, weil die Originale nach Frist auslaufen und ein Ticket sonst nach zwei Wochen ein Satz ohne Zusammenhang wäre.

Es gibt Grenzen: höchstens zehn Meldungen je Konto und Tag, dieselbe Nachricht nur einmal, das eigene Konto nie. Jede Meldung erreicht die Administration sofort. Der Wortlaut der gemeldeten Nachricht bleibt dabei im Ticket und geht nicht per E-Mail hinaus.

Timeout, Kick und Bann

Ein Timeout, die stille Treppe, sperrt Senden, Chat, Fahrzeugbesetzung und freies Statussetzen, lässt aber Zuhören und Zusehen zu. Die Mitgliedschaft bleibt bestehen, und die Dauer steht in der Meldung. Daneben gibt es einen Timeout der Plattform, der in jeder Leitstelle für Chat und Funk wirkt.

Ein Kick entfernt jemanden aus der Leitstelle, er kann aber wiederkommen. Ein Bann hält diese eine Leitstelle geschlossen. Der globale Bann der Plattform lässt das Konto verlassen, was ihm nicht gehört, und entfernt Chat- und Sprachnachrichten.

Eine Sperre löscht kein Konto. Das ist Absicht, damit dem Gesperrten Auskunft, Datenkopie und Widerspruch offenbleiben. Besitzer einer Leitstelle sind dagegen unantastbar: Sie lassen sich weder entfernen noch entrechten, nur umbenennen.

Streamer-Modus

Wer eine Runde überträgt, nimmt jeden auf, der mitspielt. Der Streamer-Modus macht daraus eine bewusste Entscheidung: Solange er an ist, dürfen Mitglieder erst nach einer ausdrücklichen Zustimmung senden und im Chat schreiben. Empfangen, Mitlesen, Status setzen, Fahrzeuge besetzen, Einsätze führen und Alarmieren bleiben frei.

Wird der Modus ausgeschaltet und später wieder eingeschaltet, muss erneut zugestimmt werden, auch von dem, der längst in der Leitstelle steht. Das ist so gewollt: Die Zustimmung gehört zu genau dieser Übertragung, nicht zum Konto und nicht zur Leitstelle.

Geschaltet wird er in der Verwaltung unter Leitstelle, von Superadmins, Leitstellen-Admins und Konten mit dem Recht Leitstelle. Er entfernt nichts aus dem Protokoll und ersetzt keine Ansage zu Beginn eines Streams.

Warum ein Knopf grau ist

Alarmieren, Disponieren, Rufgruppen, Schleifen, Stichwörter und alles Verwalterische hängen an Rechten. Ohne das passende Recht ist der Knopf grau oder gar nicht da. Das ist kein Fehler, sondern die Rechteverwaltung deiner Leitstelle.

Zwei Sonderfälle werden oft als Fehler gemeldet: Übungsnotrufe, der Notruf-Reiter und der Klingelton hängen nicht am Recht Leitstelle, sondern daran, dass man gerade selbst am Platz sitzt. Und das Soundboard braucht eine eigene Berechtigung zusätzlich zum besetzten Platz, sonst erscheint die Clipliste gar nicht.

Umgekehrt gibt es eine bewusst großzügige Regel: Lagemeldung und Nachforderung dürfen alle. Sie sind der Rückweg von der Einsatzstelle und stehen deshalb nicht hinter dem Alarmrecht.