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Wenn etwas nicht geht

Die meisten Störungen haben eine von wenigen Ursachen, und die stehen hier in der Reihenfolge, in der sie tatsächlich vorkommen. Vier Handgriffe helfen fast immer: einmal auf die Seite klicken, damit der Browser den Ton freigibt, neu laden, prüfen, ob du auf Status sechs stehst, und prüfen, ob du auf der richtigen Rufgruppe sendest.

Ich höre nichts

Zuerst: einmal irgendwo auf die Seite klicken. Browser geben Ton und Mikrofon erst nach einer echten Nutzergeste frei, und wer die Konsole öffnet und wartet, hört nichts, egal wie richtig alles eingestellt ist.

Danach der Reihe nach: Ist der Tab stummgeschaltet, ist der Browser im Lautstärkemischer leise, steckt der Ton auf dem falschen Ausgabegerät, hörst du die Rufgruppe überhaupt mit, und steht ihr Lautstärkeregler in der Sprechleiste auf null. Jede Gruppe hat einen eigenen Regler, und er gilt für die Live-Übertragung wie für die Aufnahme.

Kommt Sprache an, aber keine Statustöne, ist die Glocke in der Kopfleiste aus. Der Alarmton der Fünftonfolge ist noch einmal getrennt und standardmäßig ausgeschaltet. Hast du Bereiche in eigene Fenster ausgelagert, hängen alle Töne an dem Fenster, das die Sprechleiste hält.

Niemand hört mich

Prüfe zuerst die Sendegruppe unten in der Sprechleiste. Du hörst auf mehreren Gruppen, aber du sendest auf genau einer, und wer in der falschen Gruppe spricht, wird von den Falschen gehört.

Dann das Mikrofon: Hat der Browser gefragt und wurde die Frage weggeklickt, hilft ein Klick auf das Schloss in der Adressleiste, das Mikrofon erlauben und die Seite neu laden. Ist ein Headset angeschlossen, nimmt der Browser manchmal trotzdem das eingebaute Mikrofon.

Bleibt die Sprechtaste wirkungslos, ist der Kanal vermutlich belegt, denn pro Gruppe spricht nur einer. Am Leitstellenplatz im Direktbetrieb ist das Sprechen bewusst gesperrt, dort darf die Leitstelle nur mithören. Und auf Status sechs darfst du senden, die Sprechtaste holt dich sogar in den Dienst zurück.

Zu viele Anfragen

Erscheint die Meldung Zu viele Anfragen mit einem sechsstelligen Fehlercode, bist du gedrosselt. Der Code ist für den Support gedacht, nicht für dich, und jede Fehlermeldung hat einen Kopierknopf.

Die häufigste Ursache sind mehrere offene Tabs derselben Konsole: Jeder Tab fragt regelmäßig den Lagestand ab, und zwei Tabs reichen aus. Ebenso schnelles Neuladen in Folge oder zwei Geräte mit demselben Konto. Für mehrere Ansichten nutzt du die ausgelagerten Fenster, nicht eine zweite Konsole.

Die Drosselung ist keine Strafe und kein Bann. Sie löst sich von selbst wieder. Bleibt sie bestehen, wende dich mit dem kopierten Code an den Support: Der Code lässt sich dort auflösen und die Sperre aufheben.

Anmeldung und E-Mail

Kommt keine Bestätigungsmail, sieh zuerst im Spam-Ordner nach und warte ein paar Minuten. Hast du dich bei der Adresse vertippt, kannst du sie auf der Seite E-Mail bestätigen korrigieren, ohne angemeldet zu sein, oder das Konto dort sofort auflösen und neu anfangen.

Meldet die Registrierung, dass die Adresse bereits vergeben ist, gibt es zu dieser Mailbox schon ein Konto: anmelden oder Passwort zurücksetzen. Wegwerfadressen und Domains, die keine Post annehmen, werden abgewiesen. Bei einem vermuteten Tippfehler schlägt das Formular die richtige Domain vor, korrigiert aber nichts von selbst.

Steht in der Konsole Konto konnte nicht geladen werden, ist das ein Ladefehler und keine Frage nach einem Benutzernamen. Dafür gibt es den Knopf Erneut versuchen, und genau der ist gemeint.

Passwort vergessen

Dafür gibt es die Selbstbedienung, ohne Wartezeit und ohne Anfrage bei irgendjemandem. Tippe im Anmeldefenster auf Passwort vergessen und gib die E-Mail-Adresse deines Kontos ein. Ist eine Adresse hinterlegt, kommt ein Link, über den du dir ein neues Passwort setzt. Der Link gilt eine Stunde und lässt sich genau einmal verwenden; danach forderst du einfach einen neuen an. In der App findest du denselben Weg im Anmeldebereich.

Nenne dein Passwort niemals jemandem, auch nicht dem Support. Es wird nie danach gefragt, und niemand braucht es, um dir zu helfen.

Nur wenn zu deinem Konto gar keine E-Mail-Adresse hinterlegt ist, hilft der Selbstbedienungsweg nicht weiter. Dann wende dich an den Support und nenne Benutzernamen und E-Mail-Adresse, damit dein Konto zugeordnet werden kann.

Verbindung und Live

Steht in der Kopfleiste ein Hinweis auf eine gestörte Live-Verbindung, hilft meist ein Neuladen. Häufige Auslöser sind Netzwechsel zwischen WLAN und Mobilfunk, Standby und Tunnel. Der Client versucht selbst, die Verbindung wieder aufzunehmen.

Reißt das Netz mitten in einer Handlung ab, sagt die Oberfläche das ausdrücklich und weist darauf hin, dass der Versuch vermutlich nicht angekommen ist. Dann gilt: nachsehen, nicht blind wiederholen. Ein Blick in den Funkverkehr klärt in zwei Sekunden, ob der Alarm draußen war.

In der App hilft bei wackliger Verbindung, die Echtzeit-Übertragung abzuschalten. Dann kommt alles als Aufnahme, etwas später, dafür vollständig. Für Alarme bei geschlossener App sind Akku-Optimierung und Benachrichtigungsfreigaben entscheidend.

Das macht die Software von selbst

Manches sieht wie ein Fehler aus und ist eine Regel. Nach vierundzwanzig Stunden ohne Lebenszeichen geht jede Einheit von selbst auf Status sechs. Eine Inaktivitäts-Freigabe der Leitstelle kann dich zusätzlich von deinem Fahrzeug nehmen.

Nach dem eigenen Freigeben greift die Wechselsperre, bevor du ein anderes Fahrzeug besetzen darfst. Wer die Sprechtaste drückt, wird von Status sechs auf zwei gesetzt. Alte Aufnahmen laufen nach Frist aus, und der Protokolleintrag bleibt ohne Abspieltaste stehen.

Und eine Beruhigung: Untätigkeit löscht keine Spielinhalte mehr. Leitstellen, Wachen, Einsatzmittel, Schleifen und Mitgliedschaften bleiben stehen, auch wenn monatelang niemand hineinsieht. Was abläuft, sind nur Funk, Chat, Aufnahmen und ältere Einsätze.