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Die App auf dem Handy

Die App ist die Web-Leitstelle in einer App-Hülle. Sie lädt dieselben Seiten wie der Browser und spricht mit demselben Server, dazu kommt oben eine Umschaltung für Sondersignal, Funk und Funkspiel. Meist liegen auf dem Handy Sondersignal, Funkgerät und Melder, am Rechner wird disponiert. Diese Seite beantwortet die Fragen, die sich nur auf dem Handy stellen.

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Ab 16 Jahren (Selbsteinstufung). Realistische Einsatzszenarien und offener Chat mit Fremden. Jugendschutz

Was läuft ohne Konto?

Zwei Bereiche der App brauchen keine Anmeldung: das Sondersignal mit Blaulicht und Signalhorn und Funk, ein nachgebildetes Handbedienteil (HBC3) zum Üben. Funk sendet nichts und ist mit keiner Leitstelle verbunden.

Willst du nur mit dem Funkgerät üben und Tastenfolgen lernen? Dann musst du dich nie registrieren.

Ein Konto brauchst du erst für das Funkspiel: für das Verzeichnis, den Beitritt, eine eigene Leitstelle und den Melder. Das Verzeichnis siehst du auch nicht vorab. Ohne Anmeldung geht keine Leitstellen-Anfrage durch.

Im Funkspiel gehören der Leitstellenplatz und die übrigen Premium-Funktionen zum Abo des Gründers. In der App schließt du es im Store ab, im Browser läuft es über Stripe. Sondersignal, Funk und Melder bleiben kostenlos.

Die App schickt dich für den Kauf nicht auf eine Website. Was das Abo sonst freischaltet, steht unter Was kostet das.

Abbildung 1Sondersignal ohne Konto
Die App auf dem Handy im Modus Sondersignal mit Lichtbalken, Blaulicht, Signalhorn und der Auswahl der Horntöne.
Blaulicht und Horn laufen ohne Konto und ohne Server.

Installieren, und was ist mit dem iPhone?

Für Android gibt es die App im Google Play Store. Sie heißt dort Sondersignal Simulator. Sie kommt vom selben Entwickler, der auch diese Seite betreibt.

Für das iPhone ist die App noch nicht erschienen. Wann sie kommt, steht noch nicht fest.

Bis dahin nimmst du auf dem iPhone die Web-Leitstelle. Ruf in Safari sondersignal-app.de auf, melde dich an und spiel los. Tippe auf Teilen und danach auf Zum Home-Bildschirm.

Auf Android öffnest du in Chrome dasselbe Menü und wählst Zum Startbildschirm oder Installieren.

Die Web-Leitstelle ist kein Notbehelf. Sie spricht mit demselben Server, und auf dem Tablet disponierst du darin genauso. Die App zeigt dieselbe Konsole mit denselben Modulen, nur im schmalen Handy-Layout. Auch dort hängen dieselben Premium-Funktionen am Abo des Gründers.

Welche Bereiche hat die App?

Oben in der App wählst du zwischen Sondersignal, Funk und Funkspiel. Bist du angemeldet, kommt die Hilfe dazu.

Sondersignal bringt Blaulicht, Signalhorn und die Matrix mit. Funk ist ein Handapparat zum Üben, ohne Verbindung. Funkspiel ist die Konsole mit Verzeichnis, Leitstelle, Funkgerät, Melder und Konto.

Beim ersten Start öffnet die App das Sondersignal. Danach startet sie dort, wo du zuletzt gearbeitet hast.

Den Benutzernamen änderst du in der App wie im Browser: in der Konsole unter Verwaltung, in der Gruppe Persönlich, im Bereich Anmeldung. Du brauchst dein Passwort, und danach meldest du dich mit dem neuen Namen erneut an.

Wie bediene ich das Funkgerät?

Der Bereich Funk bildet das Handbedienteil HBC3 nach, wie es am Kabel eines Fahrzeugfunkgeräts hängt. Die Bedienung lernst du einmal, danach sitzt sie.

Tippst du im Startbildschirm kurz eine Ziffer, setzt du den FMS-Status null bis neun. FMS ist das Funkmeldesystem, mit dem Fahrzeuge ihren Status als Ziffer melden.

Die mittlere Kontexttaste, die Modustaste, öffnet kurz gedrückt die Rufgruppenwahl. Lang gedrückt schaltet sie das Gerät aus, ein ausgeschaltetes Gerät schaltet sie ein.

Die Raute schaltet zwischen Netzbetrieb (TMO) und Direktbetrieb (DMO) um. Der Stern schaltet die Tastensperre ein und aus, sie ist nur eine Anzeige.

Zwei Tasten haben besondere Regeln. Die Notruftaste löst nach zwei Sekunden Halten den Notruf aus.

Die Sprechtaste hältst du, statt sie zu tippen: halten, sprechen, loslassen. Am Stück geht das höchstens 55 Sekunden.

Hältst du im Startbildschirm eine Ziffer lang gedrückt, öffnet sich die Kurzwahl. Den Notruf löst nur die eigene Notruftaste aus, keine Ziffer.

Im Bereich Funk ohne Konto sind Rufgruppen und Meldungen nur Beispiele. Im Funkspiel kommen Kennung und Rufgruppen aus deiner Leitstelle.

Abbildung 2Funkgerät auf dem Handy
Das nachgebildete Handfunkgerät auf einem Handy mit eingeschaltetem Display, Rufgruppe und Tastenfeld.
Die Ein/Aus-Taste lange drücken, dann läuft das Gerät hoch.

Worauf hört der Melder?

Der Melder ist Teil der Konsole. Er kennt je nach Gerätemodell vier oder fünf Alarmarten. Laut mit vollem Alarmton, diskret in leise, stumm mit Anzeige und Vibration. Das Modell DE910 kennt zusätzlich aus. Das Modell s.QUAD kennt stattdessen leise und ansteigend, aber ohne aus.

Eingegangene Alarme bleiben im Speicher, mit Adresse, Text und Zeitpunkt. Das ist genau das, was als Alarmfax aufgeht.

Worauf der Melder hört, hängt von der Spielart ab. Hier entstehen die meisten Missverständnisse.

Im einfachen Funk hört der Melder auf deine Alarmschleifen. Im Funkspiel hört er auf die Einsatzmittel, die du besetzt hast. Dort alarmiert der Server das disponierte Fahrzeug einzeln, damit nur dessen Besatzung den Alarm bekommt.

Im Funkspiel hört er zusätzlich auf die Schleifen, auf denen du liegst. Den Einsatzalarm an ein Fahrzeug bekommt aber nur, wer es besetzt hat.

In einer Leitstelle kannst du dein Melderprofil nicht selbst ändern. Wer auf welcher Schleife liegt, entscheidet die Leitstellenverwaltung. Sonst könnte sich jeder auf jede Schleife setzen.

Ohne Leitstelle gibt es keinen Melder.

Alarm bei geschlossener App, Akku und Push

Ist die App zu, kommt ein Alarm als Push-Nachricht. Die App fragt im Hintergrund nicht ständig beim Server nach. Täte sie das alle zwei Sekunden, wäre der Akku nach einer Stunde leer.

Ist die App offen, holt sie den Lagestand regelmäßig selbst. Im Hintergrund passiert das viel seltener. Alles Dringende kommt dann per Push.

Ob und wann eine Push-Nachricht ankommt, entscheidet das Betriebssystem, nicht der Simulator. Eine Zustellgarantie gibt es nicht und kann es nicht geben.

Zwei Einstellungen helfen. Schalte die Akku-Optimierung für die App ab. Erlaube Benachrichtigungen.

Außerdem gilt: Der Energiesparmodus verzögert Nachrichten. Nicht stören unterdrückt den Ton. Und manche Hersteller räumen Hintergrund-Apps besonders gründlich ab.

Ist die Verbindung wacklig, kommt der Funk trotzdem an. Jeder Funkspruch wird zusätzlich als Aufnahme hochgeladen, etwas später, aber vollständig.

App oder Web-Konsole?

Meist nutzt man beides, mit verteilten Aufgaben. Wer draußen fährt, hat das Handy mit Funkgerät und Melder in der Hand. Wer disponiert, sitzt am Rechner oder Tablet vor der Web-Konsole.

Auf einem schmalen Display liegen die Bereiche hintereinander. Ab Schreibtischbreite stehen sie nebeneinander.

Nur im Browser gibt es die Flugkarte (VATSIM) und die ausgelagerten Fenster für mehrere Bildschirme. Alles andere geht in der App genauso.

Nur in der App gibt es Push auf dem Sperrbildschirm.

Ein Konto gilt für beides. Du kannst also am Rechner disponieren und das Handy als Funkgerät daneben legen. Viele spielen genau so.