Wie lege ich Einsatzmittel an?
Öffne Verwaltung. Wähle links Einsatzmittel. Ein Einsatzmittel hat eine Kennung, also den Funkrufnamen, und eine Art. Dazu kommen optional Typ und Merkmale, eine Standardstärke, eine Wache und eine Heimatrufgruppe.
Außerdem gibt es eine Freigabeliste. Sie legt fest, wer das Einsatzmittel zusätzlich besetzen darf. Ist sie leer, darf jeder. Steht jemand darauf, dürfen die Genannten, dazu Rollen mit dem Recht Besetzen für dieses Fahrzeug, Admins und wer den Leitstellenplatz besetzen darf.
Das Häkchen Lagefahrzeug regelt, was die Besatzung auf der Karte sieht. Mit Häkchen sieht sie alle offenen Lagen. Ohne Häkchen sieht sie nur den eigenen aktuellen Einsatz.
Am besten gehst du in dieser Reihenfolge vor: erst Wachen, dann Typen, dann Einsatzmittel. Andersherum trägst du dieselben Angaben mehrfach von Hand ein.
Für einen ganzen Fuhrpark gibt es daneben den Import. In derselben Datei können Kennung, Fachrichtung, Wache, Art, Typ und Merkmale stehen. So musst du auch Hunderte Fahrzeuge nicht einzeln tippen.
Sirenen sind ein Sonderfall. Sie haben keine Besatzung und keinen Status. Beim Besetzen tauchen sie gar nicht auf. Sie werden geschaltet, nicht gefahren.
Wie importiere ich einen Fuhrpark per CSV?
Unter Einsatzmittel liegt der Import für viele Zeilen auf einmal.
Die Spalte Fachrichtung oder organisation nimmt nur exakte Schlüssel. Deutsche Bezeichnungen und Kurzformen wie kats oder fw gehen nicht.
Erlaubt sind fire_department, emergency_medical, police, thw, sar und ein leeres Feld. Dazu kommen die Katalog-Schlüssel feuerwehr, rettungsdienst, polizei, bundespolizei, wasserrettung, ordnungsamt, katastrophenschutz und bergwacht.
Jeder Schlüssel bleibt, wie er ist. Aus katastrophenschutz wird also weder THW noch ein leeres Feld.
Der Export schreibt dieselben Schlüssel zurück. So kannst du die Datei unverändert wieder einlesen. Die Vorschau zeigt abgewiesene Zeilen. Endgültig entscheidet der Server beim Schreiben.
Für Einsatzabschnitte und Lagefahrzeug gibt es die Spalten abschnitte, can_form_sections oder einsatzabschnitte. Dort steht ja oder nein.
Was sind Typen und Merkmale?
Ein Typ ist die Bauart, etwa HLF 20, LF 10, RTW oder FuStW. Es gibt fertige Vorlagen nach Normung. Deine Leitstelle übernimmt sie als Kopie. Die Kopie gehört dir und ist frei änderbar. Die Vorlage selbst bleibt unverändert.
Ein Merkmal ist eine einzelne, prüfbare Eigenschaft. Beispiele: Rüstsatz ja oder nein, Löschwasser in Litern, Sandsäcke als Stückzahl.
Steht ein Merkmal am Typ und am einzelnen Einsatzmittel, gilt der Wert am Einsatzmittel. So kann ein einzelnes HLF mehr Wasser haben, ohne dass du einen eigenen Typ brauchst.
Nützlich wird beides in der Ausrückeordnung (AAO), also der Regel, wer zu welchem Stichwort ausrückt. Sie kann dann sagen: zwei Streifenwagen und ein Fahrzeug mit Rüstsatz. Eine feste Fahrzeugliste, die ständig veraltet, brauchst du dann nicht.
In der Liste steht der Typ neben der Kennung, zum Beispiel HLF 20. Die Kennung bleibt unverändert. Der Typ sagt, was für ein Fahrzeug das ist. Die Kennung ist der Funkrufname.
Wie besetze ich ein Fahrzeug und gebe es frei?
Klicke mit rechts auf das Einsatzmittel. Das geht in der Einheitenliste und im Tableau. Eine eigene Liste zum Besetzen gibt es nicht mehr.
Ab dem Aufsitzen hängen Status, Rufgruppe und Alarm am Einsatzmittel, nicht mehr an dir.
Eine Person kann mehrere Einsatzmittel gleichzeitig führen, wenn die Leitstelle das erlaubt. Der Melder hört dann auf alle davon. Den Status setzt du je Fahrzeug.
Beim Freigeben springt die Rufgruppe auf die Heimatgruppe des Fahrzeugs zurück. Eine gemeldete Stärke springt auf die Standardstärke zurück. Das erledigt der Server, egal auf welchem Weg du freigibst.
Wie stelle ich Dienstzeiten am Einsatzmittel ein?
Öffne Verwaltung und wähle Einsatzmittel. Dort hinterlegst du Start, Ende und Wochentage. Eine Dienstzeit über Mitternacht ist erlaubt. Ohne Plan ist das Fahrzeug rund um die Uhr dienstbereit.
Außerhalb der Dienstzeit setzt der Server von selbst den passenden Außer-Dienst-Status. Das gilt, ob das Fahrzeug besetzt ist oder nicht. In der Einheitenliste steht dann die Marke Dienstzeit.
Ein von Hand gesetzter Status sechs ohne Plan ist etwas anderes. Er trägt diese Marke nicht.
Stellst du das Fahrzeug von Hand auf einen anderen Status, endet der Außer-Dienst-Zustand aus dem Plan. Beim nächsten Wechsel der Dienstzeit greift der Plan wieder.
Wie stelle ich ein, wer Fahrzeuge besetzen darf?
Das entscheidest du an zwei Stellen. Genau diese beiden Stellen stecken hinter fast jeder Frage nach einer fehlenden Berechtigung.
Erste Stelle, für alle zusammen: Öffne Verwaltung und wähle Leitstelle. Rechts in der Karte Zugang steht der Schalter Mitglieder dürfen sich selbst auf Fahrzeuge setzen. Ist er aus, setzt sich niemand mehr selbst auf ein Fahrzeug. Dann besetzt ein Disponent oder jemand mit dem Recht Fahrzeuge.
Daneben liegt der Schalter Höchstens ein Fahrzeug pro Person. Auch er wird oft für eine fehlende Berechtigung gehalten.
Zweite Stelle, für einzelne Fahrzeuge: Am Einsatzmittel gibt es die Liste Wer darf besetzen. Leer heißt alle, das ist der Normalfall.
Trägst du auch nur einen Namen ein, dürfen nur noch die Genannten und wer über seine Rolle für dieses Fahrzeug freigeschaltet ist. Admins und das Recht für den Leitstellenplatz kommen immer drauf. Für alle anderen ist das Fahrzeug gesperrt. Das wird leicht vergessen, wenn die damalige Besatzung nicht mehr mitspielt. Beschwert sich jemand über eine fehlende Berechtigung, schau zuerst hier nach.
Weiter eingrenzen kannst du mit Rollen mit Geltungsbereich, etwa auf eine Wache oder einen Fahrzeugtyp. Eine solche Rolle öffnet auch ein Fahrzeug mit Freigabeliste. Das Recht, mehrere Fahrzeuge zu besetzen, regelt dagegen nur die Anzahl und öffnet keine Liste.
Wie begrenze ich, wie viele Fahrzeuge eines Typs besetzt sind?
Unter Verwaltung, Typen und Merkmale trägt jeder eigene Typ das Feld Höchstens gleichzeitig besetzt. Trage dort zum Beispiel zwei beim RTW ein.
Dann können höchstens zwei Rettungswagen gleichzeitig besetzt sein. Wer einen dritten besetzen will, bekommt einen Hinweis und kann ein anderes Fahrzeug wählen.
So füllt sich eine Leitstelle der Reihe nach: erst die ersten Fahrzeuge, dann weitere, wenn du die Grenze anhebst. In der Liste der Typen siehst du, wie viele gerade besetzt sind.
Die Leitstelle und wer das Recht Fahrzeuge hat, sind von der Grenze ausgenommen. Sie können immer jemanden auf ein Fahrzeug setzen.
Was ist die Wechselsperre?
Gibst du dein Fahrzeug selbst frei, musst du kurz warten, bevor du ein anderes freies Fahrzeug besetzt. Einstellbar sind aus, eine Minute (Standard), fünf oder zehn Minuten. So hat die Leitstelle nicht im Sekundentakt neue Kennungen vor sich.
Handelt jemand anderes, gibt es keine Sperre. Eine laufende Sperre fällt weg, wenn die Leitstelle dein Fahrzeug freigibt oder dich ein Disponent auf ein Fahrzeug setzt. Das gilt auch, wenn du auf den Leitstellenplatz gehst oder die Freigabe wegen Inaktivität greift.
Wer selbst das Recht Fahrzeuge hat, ist nie gesperrt.
Die Restzeit siehst du an der Liste der freien Fahrzeuge. Eine Wechselsperre sieht aus wie eine fehlende Berechtigung, ist aber keine.
Wie melde ich die Stärke?
Es gibt zwei Stärken. Die Standardstärke steht in der Verwaltung am Einsatzmittel. Sie ist die Sollbesatzung nach Führer, Unterführer und Mannschaft.
Die Ist-Stärke meldet die Besatzung, solange sie das Fahrzeug besetzt. Mit ihr rechnet die Ausrückeordnung, wenn ein Stichwort zum Beispiel zwölf Kräfte fordert. Beim Freigeben springt sie von selbst auf die Standardstärke zurück.
Melde die Ist-Stärke ehrlich, gerade in kleinen Runden. Sonst schlägt die Ausrückeordnung Fahrzeuge vor, die auf dem Papier voll sind und in Wahrheit mit zwei Leuten fahren.
Wie funktionieren Anhänger und Abrollbehälter?
Anhänger und Abrollbehälter werden nicht besetzt, sondern gekuppelt. Sie haben keine eigene Besatzung und keinen eigenen Funk. Sie hängen an dem Fahrzeug, das sie zieht.
Dabei gelten Regeln. Ein Abrollbehälter braucht ein Wechselladerfahrzeug. Das Zugfahrzeug muss für Anhänger freigegeben sein. Beide müssen zur selben Leitstelle gehören. Nichts lässt sich an sich selbst kuppeln.
Ist die Last aufgenommen, fährt sie auf der Lagekarte mit dem Zugfahrzeug mit. Das bleibt so, bis sie abgehängt oder abgesetzt wird. Kuppeln geht im Rechtsklickmenü auf der Karte und in der Einsatzmittelliste, nicht nur in der Fuhrpark-Pflege.
Wird ein Wechsellader alarmiert, wählt die Leitstelle den Abrollbehälter. Die Besatzung sieht genau diesen Behälter.
Ist Automatisch fahren an, fährt der Wechsellader zuerst zum Behälter, kuppelt und fährt dann zum Einsatz. Beim Freigeben springen die Abrollbehälter zurück auf ihre Heimatwache. Der Wechsellader fährt nach Hause.
Wer einen Wechsellader besetzt, darf die Position eines Abrollbehälters setzen. Das darf auch, wer das Recht Fahrzeuge hat.
Im Funkverkehr bleibt die Zuordnung klar: Es spricht das Zugfahrzeug, nicht der Anhänger und nicht der Abrollbehälter.
Wie gebe ich einem Fahrzeug eine eigene Grafik?
Öffne Verwaltung, dann Einsatzmittel, und klicke beim Fahrzeug auf Bearbeiten. Unter Grafik wählst du eine PNG-, WebP- oder GIF-Datei. Das geht mit dem Recht Fahrzeuge oder als Admin.
Größere Bilder werden beim Hochladen auf höchstens 128 mal 128 Pixel verkleinert. Ein GIF zeigt nur sein erstes Bild, Animationen laufen nicht.
Die Grafik erscheint links neben der Funkkennung: in der Einsatzmittelliste in der Listenansicht und in der Fuhrpark-Pflege. Auf der Lagekarte und im Statustableau gibt es sie nicht.
Neben der Vorschau steht Entfernen. Damit fällt die Grafik wieder weg.
Wie gebe ich den Status nach draußen (Karten-API)?
Fremde Programme lesen den Fuhrpark über die Karten-API. Das kann zum Beispiel eine eigene Lagekarte oder ein Statusdisplay sein. Es gibt sie nur im Funkspiel.
Die Karten-API ist aus, bis ein Admin sie einschaltet. Öffne dazu Verwaltung und wähle links Karten-API.
Das Programm braucht kein Spielerkonto. Es ruft unter /api/v1/rpc-public nacheinander Verzeichnis, Login und dann die Einheiten auf. Zum Anmelden braucht es die Leitstellen-ID. Ist die PIN-Pflicht an, braucht es auch dieselbe PIN wie beim Beitritt.
Die Kopiervorlage steht unter Karten-API, sobald die Schnittstelle eingeschaltet ist.
Hinaus gehen Kennung, Status, Fernstatus, Fachrichtung, Rufgruppe und ob das Fahrzeug besetzt ist. Namen, Einsätze, Chat und Sprache gehen nicht hinaus.
Der Aufruf gehört auf den Server des Programms, nicht in ein fremdes Browserfenster.


